Hormon-Speichel-Test

Übersicht

Wo wird der Hormonspeicheltest eingesetzt?
Was sind Hormone?
Was haben Sie mit dem Darm zu tun?
Was ist das genau mit dem Cholesterin?
Wieso lassen wir die Hormone nicht im Blut testen?
Wie ist der Ablauf in der Praxis?
Was ist der Unterschied von natürlichen, naturidentischen und Xeno-Hormonen?

Der Hormonspeicheltest bietet weiterführende Hilfe bei folgenden Zuständen und/oder deren Auswirkungen:

  • Frauenthemen: Schwangerschaftswunsch, Zeugungsfähigkeit, Beschwerden nach der Geburt,  Menopause (Hitzewallungen etc.), Ausfall der Mens, PMS, Pilleneinnahme, Hormonspirale, Brustbeschwerden, Eierstockentfernung, Myome, Gewebeschwäche, Brustimplantate, Gebärmutterentfernung, Zyklusabhängige Kopfschmerzen, allg. Regelbeschwerden, Zyklusverschiebungen, Zysten an den Eierstöcken, Gewichts-zunahme, nach Absetzen hormoneller Verhütung, Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCO)
  • Kinder und Jugendliche: ADHS, Gefühlsnöte, Früh- und Spätentwicklung, Essstörungen, Lernprobleme, Konzentrationsstörungen (ohne ADS), 
  • Kopf: Erschöpfung, Müdigkeit, Burnout, chronisches Erschöpfungssyndrom, Migräne, Kopfschmerzen, Schlafprobleme,  Konzentrationsprobleme, Tinitus, Hörsturz, Schnarchen
  • Haut & Haare: Tattoo, Piercing, Permanent Make-up, Krampfadern, Juckreiz, Ausschlag, Ekzeme, Haarausfall, Hautprobleme
  • Körper: Herzfunktion, 
  • Männerthemen: Leistungsfähigkeit, Libido, Zeugungsfähigkeit, Erektionsfähigkeit, Prostatavergrösserung
  • Leistungssport: Grundabfrage für Leistungssport und exzessives Training, Leistungssport (Frauen und Männer), Kraftsport (Hormon-Monitoring)
  • Allgemein: Allergien und Unverträglichkeiten, Ängste mit und ohne Panikattacken, Asthma, Augenlidentzündung chronisch, Autoimmunkrankheiten (Hashimoto, Basedow, Lupus usw., Blasenentzündung, Burnout-Syndrom, chronische Erschöpfung, chronische Erkrankungen, Demenz, Vergesslichkeit, Depression, Stimmungs-schwankungen, Embolie, Essstörungen (Bulimie/Magersucht) und einseitige Ernährung, Fibromyalgie, Gelenkbeschwerden, Gewichtszunahme, Hämorrhoiden, Herzprobleme, Infektanfälligkeit, Krampfadern, Myome, Osteoporose und Vorstufen, Verdauungs-probleme, Vergesslichkeit, Zysten, 

Was sind Hormone?

Hormone sind Botenstoffe, welche vom Körper selbst hergestellt werden und im Blut an ihren Bestimmungsort transportiert werden.
Sie gehören nebst dem Nervensystem, den Neurotransmittern, den Faszien und vielem mehr zu unserer Steuerung.

Was haben Hormone mit dem Darm zu tun?
In der Naturheilkunde wird davon ausgegangen, dass wenn der Körper (Darm, Verdauung, Leber, Darmflora etc.) fit und gesund ist, die Hormone sich oft von selbst wieder regulieren. Das heisst jede Darmsanierung (Bottom up- Bauchhirn zu Kopfhirn) reguliert auch einen Teil der Steuerungssysteme. Natürlich braucht es hier auch den Einbezug der Statik des Körpers (Bewegungsapparat/Becken) und einiges mehr. 

Ein wichtiges Detail
Viele Menschen leiden heute an einem zu hohen Cholesterin-Spiegel. Cholesterin wird von der Leber/Darm (ein Teil wird über die Ernährung aufgenommen) hergestellt und dient dazu Zellwände, Nervengewebe und eben auch einen Teil der Hormone zu bilden. Ist der Cholesterin-Spiegel im Blut zu hoch, dann kann die Ursache tatsächlich bei der Nahrungsaufnahme liegen oder aber zum Beispiel auch, weil die Hormone (z. B. Progesteron, Östrogene, Testosteron, Coritsol, etc.) aus der Vorstufe Cholesterin (Grundbaustoff) nicht gebildet werden können. 
Tatsächlich schadet ein hoher Cholesterin-Wert, zusammen mit andern Faktoren (hoher Blutdruck, zu viel Blutzucker etc.) dem Körper massiv und kann zu Schädigungen an den Gefässwänden und im schlimmsten Falle beispielsweise zu einem Herz- oder Hirninfarkt führen. Nur durch die ledigliche Gabe eines Cholesterin-Senkers, ist das Problem des Körpers (ungenügende Hormonbildung, etc.) nur bedingt gelöst.. 

Der Darm - und seine Genesungszeit
In meiner Praxisarbeit seit dem Jahr 2000 hat sich gezeigt, dass der Körper, hier spreche ich insbesondere von Darm, Leber, Schleimhäuten, manchmal bereits über Jahre funktionell oder organisch seine Tätigkeit nicht genügend wahrgenommen hat. Die Menschen leiden dann unter Müdigkeit, Blähungen, Unverträglichkeiten, Allergien, Schmerzen etc.
Nun liegt es im Wesen der Ausscheidungsorgane (Darm, Leber, etc), dass sie sich wieder gut regulieren lassen, aber dazu einige Zeit benötigen. Eine nachhaltige Darmsanierung braucht meist ca. 2 Jahre. Die Symptome mit der Sie in der Praxis vorstellig werden sind wohl nach 3-4 Wochen deutlich besser, aber die Nachhaltigkeit benötigt Zeit. 
Vor allem Menschen, die schon grosse Einschränkungen haben bezüglich der Einnahmen von Lebensmitteln, Tropfen, Kapseln und/oder deren Lebensumstände eine komplette Nahrungsumstellung erschweren, brauchen viel Geduld bis der doch sehr "bockige" Darm sich endlich  zum Guten wendet. Geduld, die man oft nicht mehr hat. 

Hormone und Ihre Testung im Blut
Geschlechtshormone können im Blut oder im Speichel getestet werden. Im Blut testet man die gebundenen Hormone. Im Speichel die "Freien".  Im Blut befindet sich durch die gebundenen Hormone eine Hormonvorrat. Nur die freien Hormone können mittels Rezeptor in die Zelle gelangen oder ihn ihr eine Reaktion auslösen. Weiterführende Informationen finden Sie hier -> https://censa.de/speicheldiagnostik/#1478512262476-7a95837c-d6fcBitte beachten Sie, dass Bluttests und Speicheltest nicht miteinander verglichen werden können.

Wie ist der Ablauf in der Praxis?

Abfolge einer umfassenden Testung bei jedem Praxistermin:

  1. Anamnese, Lebensführung, Lebensgeschichte
  2. Global Diagnostik und Bioscan
Durch die Punkte 1 und 2 gewinnen wir eine Standortbestimmung zu folgenden Parametern:
  • Organe des Körpers (Darm, Leber, Niere, Schilddrüse, etc.)
  • Übersäuerung
  • Nervensystem, inklusive VAF (vegetative Adaptionsfähigkeit)
  • Hormonelle Steuerung Kopf (Hypophyse, Hypothalamus, Zirbeldrüse etc.)
  • Übersicht über alle Gewebe des Körpers, inklusive Faszien
  • Darm-Verdauung -> Fokus auf die funktionellen Störungen
  • alle Körpersystem
Wenn die Anamnese und unsere Testungen ergeben, dass das Hormonsystem sehr auffällig ist und Ihre Leidensgeschichte entsprechend lang, dann bieten wir Ihnen an, folgende ergänzende Testungen in die Wege zu leiten:
  1. Hormonspeichelstest - Censa (ca. CHF 100.00-270.00) - in der Praxis erhältlich
  2. Schilddrüsentest (gratis) -> je nach Befund Schilddrüsehormone im Blut testen (Arzt)
  3. Neurotransmitterfragebogen (gratis) 
Danach werden die Testergebnisse ausgewertet und wenn nötig empfehlen wir Ihnen nebst der Sanierung der nötigen Organe, Funktionen, etc. den Einsatz von bioidentischen Hormonen -> Hormontherapie


Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass es verschiedene Verfahren/Körperorte gibt, um Hormone im Körper festzustellen. 
Testungen im Blut entsprechen nie den Testungen im Speichel. Es werden unterschiedliche Hormonbereiche geprüft. Hier dazu Hintergrundinformationen:

https://censa.de/speicheldiagnostik/#1478512262476-7a95837c-d6fc

Hier ein Auszug der Seite:

Unterschiedliche Verfahren in der Hormontestung

Zunächst ist festzuhalten, dass man Hormone aus vier verschiedenen Materialien bestimmen kann: Blutserum, Vollblut, Speichel und Urin. Jedes Testmaterial erfasst unterschiedliche Hormonbereiche. Daher sollte man auf keinen Fall Messergebnisse aus verschiedenem Material miteinander vergleichen. Beispiel: Testergebnisse aus Blutserum und Vollblut können sehr voneinander abweichen oder sogar gegenteilige Aussagen haben. Das gilt auch für den Vergleich von Blutserum- mit Speicheltest-Werten.

Um das zu verstehen muss man wissen, dass wir von jedem unserer Hormone zwei verschiedene Bereiche haben, die sog. „Freien Hormone“ und die „Gebundenen Hormone“. So gibt es z.B. Freies Testosteron und Gebundenes Testosteron. Ganz genauso gilt das für alle anderen Hormonarten von Menschen und Wirbeltieren. Die bei weitem größte Anzahl aller Hormone (95-98% egal welcher Art) ist im Blut an verschiedene Bindungsproteine (Protein = Eiweiß) gebunden, z.B. an SHBG, DBG und Albumin. Das sind die sog. „Gebundenen Hormone“. Die sog. Freien Hormone (nur 2-5% der Gesamthormone) sind unvorstellbar winzig. Das ändert sich, sobald ein Hormon von einem vergleichweise sehr großen Eiweißmolekül „geangelt“ und an sich gebunden wird.

Bedeutung der „Freien Hormone“

Nur die Freien Hormone sind in der Lage, in das Innere der Zelle zu gelangen. Ein Hormonmolekül muss dazu über einen ganz speziellen Rezeptor durch die Zellwand hindurch. Jedes Hormon hat eigene Rezeptoren in den meisten Körperzellen. Die spezifische Botschaft oder Wirkung eines Hormons wird einzig und allein im Inneren einer Zelle „gehört“ und umgesetzt. Sobald ein Hormon an einen vergleichsweise riesigen Protein-Rucksack „geschnallt“ ist, steht das Hormon nicht mehr für die Arbeit in einer Zelle zur Verfügung. Durch die Proteinbindung passt das Hormonmolekül nicht mehr durch die winzige Rezeptoröffnung in der Zellwand. Deshalb sind die ca. 95-98% Gebundenen Hormone unter normalen Umständen nicht aktiv. Nur die restlichen 2-5% der jeweiligen Hormonart dürfen ihre Hormonbotschaft in die Zellen schleusen.

Wenn wir wissen möchten, wie viele aktive, Freie Hormone derzeit vorhanden sind, dann sollte man alleine diese messen. Das kann man nur im Speichel oder im Vollblut. Die weitaus häufigste Messung ist aber die Messung aus dem Serum. In Serum-Messwerten wird nicht zwischen den beiden Hormonbereichen differenziert.


Bedeutung der 95-98% Gebundenen Hormone

Da Hormone einen großen Einfluss auf fast alle Zellen haben, müssen sie für den Körper gut regulierbar sein. Daher sind wir so geschaffen, dass wir eine relativ große Hormonreserve im Blut haben. Das sind die an Eiweiß gebundenen Hormone. Wenn die Nahrung knapp ist oder gänzlich fehlt, haben Gebundene Hormone eine wichtige Aufgabe. In gravierenden Notzeiten kann der Körper auf diese Reserve zurückgreifen. Das ist ähnlich wie mit der Fettreserve. Als Notzeit versteht der Körper z. B. eine lange Fastenkur, Hungerphasen aus anderen Gründen, Magersucht, Koma oder langer Durchfall. Ohne Hormonreserve würden wir nur wenige Tage überleben.

Weiterführende Infos mit dem Link https://censa.de/speicheldiagnostik/#1478512262476-7a95837c-d6fc



Hormone -  Xeno-Hormone - Bioidentische Hormone

Hormon ist nicht gleich Hormon

  • Welche Hormone sammeln sich zur Zeit im Grundwasser und der Umwelt an? Xeno-Hormone
  • Welche Hormone sind in der Pille? Xeno-Hormone
  • Welche Hormone sind im Fleisch und Fleischprodukten aus Massentierhaltung? Xeno-Hormone
  • Welche Hormone sind in Pflegeprodukten und Putzmitteln? Xeno-Hormone
  • Welche Hormone sind in den meisten Präparaten vom Gynäkologen? Xeno-Hormone
  • Welche Hormone sind im Plastik (Weichmacher)? Xeno-Hormone
  • Welche Hormone sind in Ihnen? Natürliche, Xeno-Hormone (mehr oder weniger, je nach Lebensstil)
  • Welche Hormone erhalten Sie in unserer Praxis? Empfehlung für Bioidentische Hormone

Natürliche Hormone

Natürliche Hormone werden von Ihnen selbst gebildet. Jeder Mensch bildet:
Progesteron, Östrogen, Testosteron, Cortisol, DHEA, Insulin, Glukagon, etc. 

Der Mensch bildet ca. 50 Hormone. Es gibt Hormone die aus Fett (Cholesterin) gebaut werden und solche, die aus Aminosäuren (Eiweissen) gebaut werden.

Hormone gehören nebst Mediatoren, Neurotransmittern und Wachstumsfaktoren zu den Signalstoffen. 

Hier unten sehen Sie die chemische Formel des natürlichen Progesterons. Natürlich kommt im Mensch nur genau dieses vor. 

Bioidentische oder naturidentische Hormone

Diese Hormone sehen exakt genau gleich aus wie das natürliche Progesteron, das Sie oben sehen können. Aber diese Hormone wurden chemisch - im Labor hergestellt.
Sie übernehmen im Körper dieselben Funktionen und können im Körper auch wieder in Ihre Grundbestandteile zerlegt werden oder auch, wenn nötig, in andere Hormone umgewandelt werden. Genau gleich wie vom Körper selbst hergestellte Hormone.
Auch bioidentische und naturidentische Hormone können überdosiert werden und damit dem Körper schaden. Hier gilt es, sich von einer Fachperson beraten zu lassen.

Wichtig ist es auch abzuklären, ob Ihre Hormonrezeptoren bereits von XENO-Hormonen besetzt sind. Ist dies der Fall, nützt auch die Einnahme von bioidentischen und naturidentischen Hormonen nichts, da sie sich nur im Blut anreichern, aber keine Wirkung zeigen. Ein Global-Diagnostik-Messung zeigt klar, ob die Rezeptoren frei sind oder nicht. Die Behandlung folgt über Pflanzen und die Vitalfeldtherapie

Xeno-Hormone

Xeno-Hormone sind ebenfalls chemisch hergestellte Hormone. Sie unterscheiden sich aber wesentlichen von den oben genannten Hormonen:

  • sehen chemisch anders aus (Teile werden weggelassen oder durch andere ersetzt) -> dadurch lassen sich diese "Hormone" patentieren.
  • haben zum Teil ganz andere Funktionen als natürliche und bioidentische Hormone (z.B. Verhärtung der Gebärmutterschleimhaut)
  • obwohl sie an die Rezeptoren (Schlüssel-Schloss-Prinzip) andocken können, verursachen sie dort eine ganz andere Wirkung im Körper.
  • können vom Körper nicht zerlegt werden und werden deshalb über den Urin und den Stuhl in die Umwelt ausgeschieden (deswegen sammeln sie sich nun in der Umwelt an-die Filteranlagen der Kläranlagen werden aber immer besser)
  • verursachen zum Teil massive psychische und körperliche Probleme (Depression, Wassereinlagerungen, Gewichtszunahme, Persönlichkeitsveränderung etc.)
  • gelangen über tierische Produkte, Plastikstoffe (Pet, Aufbewahrung etc), Pflegeprodukte, Putzmittel etc. in den Menschen und verursachen dort massive Störungen, je nach Konstitution des Menschen
  • verhindern eine Schwangerschaft (Verhütungsmittel) - wie gewünscht. Haben aber für Frauen oft unerkannte Nebenwirkungen

Xeno-Hormone sind versteckt in: 

  • Schädlingsvernichtungsmittel, Pilz- und Schimmelpilzsprays, Pflanzenschutzmittel
  • Lösungsmittel und Klebstoffen
  • Autoabgasen
  • fast allen Plastikarten ausser Polypropylen (PP)
  • Industrieabfällen
  • Mastfleisch
  • Abwässern, wo sich die Xeno-Hormone anreichern
  • Weichspülern und Weichmachern
  • Kleiderfarben, Leder, Reinigungschemikalien
  • Fingernagellack und -entferner
  • Desinfektionsmittel
  • Haarwachs, Zahnpasta, Sonnenschutz, Shampoo (auch Baby-Produkte), Lippenstift, Lippgloss, Rasierschaum, Duschmittel, Putzmittel etc.
Eine Möglichkeit zur Überprüfung ist das App ToxFox (Gratisdownload auf dem Handy). Leider sind längst nicht alle Produkte erfasst. Auch sehr teure Markenprodukte bieten keine Sicherheit vor Xenohormonen, sondern erhalten Sie oft!